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Hier finden Sie die Inhalte zu allen Tafeln.


Insektenwiese – Habitat

Die Insektenwiese ist ein bewusst extensiv gepflegter Lebensraum, der zahlreichen Arten Nahrung, Schutz und Brutplätze bietet. Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und viele andere Bestäuber finden hier Blüten über einen langen Zeitraum hinweg.
Damit diese Fläche ihren ökologischen Wert entfalten kann, wird sie nicht regelmäßig gemäht und wirkt daher für manche Menschen „verwildert“. Tatsächlich entsteht genau dadurch ein vielschichtiges Mosaik aus Gräsern, Kräutern und Blüten, das für Insekten lebenswichtig ist.
Die Insektenwiese zeigt, wie wertvoll kleine, naturnahe Bereiche im Siedlungsraum sind – sie fördern die Artenvielfalt, verbessern das Mikroklima und bieten Tieren einen Rückzugsort mitten in der Stadt.
Hinweis:
Diese Fläche wird bewusst nicht häufig gemäht, um Insekten und Pflanzen zu schützen.
Klimaschutz – durch Biotoppflege

Durch eine angepasste Pflege von Grünflächen können wertvolle Lebensräume erhalten und gleichzeitig klimarelevante Funktionen gestärkt werden. Pflanzen binden CO₂, verbessern die Luftqualität und regulieren Temperatur und Feuchtigkeit.
Extensive Pflege bedeutet: weniger Eingriffe, weniger Maschinen, weniger Emissionen. Gleichzeitig entstehen stabile, artenreiche Flächen, die widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit sind.
Hinweis:
So verbindet diese Fläche aktiven Klimaschutz mit dem Erhalt der Biodiversität.
Baumersatz
– Maßnahmen mit Wiederaufbaupotenzial

Wird ein Baum gefällt, wird an gleicher Stelle oder in der Umgebung ein neuer Baum gepflanzt. So bleibt das ökologische Gleichgewicht erhalten und die Stadt gewinnt langfristig sogar an Grün.
Ein junger Ersatzbaum braucht Zeit, Pflege und Schutz, entwickelt sich aber zu einem wichtigen Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere. Er verbessert das Mikroklima, spendet Schatten, filtert Schadstoffe und trägt zur Artenvielfalt bei.
Hinweis:
Baumersatz ist deshalb nicht nur ein Ausgleich, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Städte. Jeder neu gepflanzte Baum ist ein Schritt hin zu mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Biodiversität.
Reptilien – Habitat

Reptilien wie Eidechsen benötigen sonnige, strukturreiche Bereiche mit Steinen, Holz, offenen Bodenstellen und dichter Vegetation. Diese Fläche bietet genau diese Kombination und schafft damit ideale Bedingungen für Wärme, Schutz und Jagd.
Reptilien sind wärmeliebende Tiere und auf ungestörte Sonnenplätze angewiesen. Gleichzeitig brauchen sie Verstecke, um sich vor Fressfeinden zu schützen.
Hinweis:
Durch eine schonende Pflege bleibt dieser Lebensraum erhalten und fördert die Artenvielfalt im urbanen Raum.
Höhlenbaum – Habitat

Alte Bäume mit natürlichen Höhlen sind wertvolle Lebensräume für Vögel, Fledermäuse, Insekten und Kleinsäuger. Sie dienen als Brutplatz, Schlafstätte und Schutzraum.
Höhlen entstehen oft erst nach vielen Jahrzehnten durch Spechte, Pilze oder natürliche Alterungsprozesse. Deshalb sind sie besonders schützenswert.
Hinweis:
Diese Fläche zeigt, wie wichtig alte Bäume für das ökologische Gleichgewicht sind – selbst wenn sie äußerlich unscheinbar wirken.
Stadtbienen – Habitat

Honigbienen und Wildbienen finden auch im städtischen Umfeld wertvolle Nahrungsquellen. Blühflächen, Gärten, Parks und begrünte Randstreifen bieten ihnen Pollen und Nektar über viele Monate hinweg.
Stadtbienen tragen erheblich zur Bestäubung bei und sichern damit die Vielfalt von Pflanzen und Früchten. Gleichzeitig profitieren sie von der höheren Blühvielfalt im Siedlungsraum.
Hinweis:
Diese Fläche unterstützt aktiv die Bestäuber im urbanen Raum.
Kleinsäuger – Habitat

Igel, Mäuse und andere Kleinsäuger benötigen geschützte Bereiche mit dichter Vegetation, Laub, Totholz und Versteckmöglichkeiten. Diese Fläche bietet ihnen Nahrung, Schutz und Rückzugsorte.
Kleinsäuger spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem: Sie lockern den Boden, verbreiten Samen und dienen anderen Arten als Nahrungsquelle.
Hinweis:
Durch eine naturnahe Pflege bleibt dieser Lebensraum erhalten.
Kreuzkröten – Habitat

Die Kreuzkröte ist eine gefährdete Amphibienart, die offene, sonnige und leicht feuchte Lebensräume benötigt. Flache Wasserstellen, sandige Bereiche und wenig Bewuchs sind ideal für ihre Fortpflanzung.
Hinweis:
Diese Fläche schafft Bedingungen, die der Kreuzkröte Schutz und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Amphibien reagieren besonders empfindlich auf Veränderungen – deshalb sind solche Habitate wichtig für ihren Erhalt.
Blumenzwiebeln
– Für mehr Artenvielfalt

Frühblühende Blumenzwiebeln liefern Insekten wichtige Nahrung zu einer Zeit, in der sonst kaum Blüten verfügbar sind. Sie unterstützen Wildbienen, Hummeln und andere Bestäuber nach dem Winter.
Damit die Pflanzen ungestört wachsen können, wird diese Fläche nicht betreten. Die empfindlichen Triebe und Knospen würden sonst beschädigt.
Hinweis:
Bitte die Fläche nicht betreten, um die Pflanzen zu schützen.
Nicht füttern! – Umwelt

Das Füttern von Wildtieren führt zu unnatürlichem Verhalten, Abhängigkeit und gesundheitlichen Problemen. Außerdem lockt es unerwünschte Arten an und stört das ökologische Gleichgewicht.
Hinweis:
Diese Fläche soll wildlebenden Tieren einen natürlichen Lebensraum bieten – ohne menschliche Eingriffe.

Ökologische Ausgleichsfläche

Ökologische Ausgleichsflächen entstehen dort, wo Eingriffe in Natur und Landschaft ausgeglichen werden müssen. Sie bieten Pflanzen und Tieren neue Lebensräume und fördern langfristig die Artenvielfalt. Durch eine naturnahe Gestaltung entwickeln sich hier Strukturen wie Wiesen, Hecken, Totholzbereiche oder Blühflächen, die vielen Arten Nahrung, Schutz und Rückzugsorte bieten.
Hinweis:
Solche Flächen wirken oft bewusst „unaufgeräumt“, weil sie nur schonend gepflegt werden. Genau diese Vielfalt an Pflanzenhöhen, offenen Bodenstellen und Rückzugsbereichen macht sie ökologisch wertvoll. Sie verbessern das Mikroklima, unterstützen Bestäuber und schaffen kleine, aber wichtige Biotope im Siedlungsraum.
Brut- und Wurfzeit – Umwelt

Zwischen März und August ziehen viele Tierarten ihren Nachwuchs groß. In dieser Zeit benötigen sie Ruhe und ungestörte Bereiche.
Hinweis:
Diese Fläche weist darauf hin, dass Rücksichtnahme besonders wichtig ist, um brütende Vögel und junge Wildtiere nicht zu gefährden.
Obst – Zum Mitnehmen

Reifes Obst darf hier verantwortungsvoll geerntet werden. Die Fläche lädt dazu ein, regionale Früchte zu nutzen und Lebensmittel wertzuschätzen.
Hinweis:
Bitte nur so viel mitnehmen, wie man wirklich benötigt.

Pflegepate
Gesucht!

Diese Fläche wird von einer Pflegepatin oder einem Pflegepaten betreut. Durch regelmäßige, naturnahe Pflege bleibt der Lebensraum erhalten und entwickelt sich weiter.
Hinweis:
Pflegepatenschaften stärken das Bewusstsein für Naturflächen im Siedlungsraum.

Pflegepate
Gefunden!

Diese Fläche wird von einer Pflegepatin oder einem Pflegepaten betreut. Durch regelmäßige, naturnahe Pflege bleibt der Lebensraum erhalten und entwickelt sich weiter.
Hinweis:
Pflegepatenschaften stärken das Bewusstsein für Naturflächen im Siedlungsraum.

Totholz – Habitat

Totholz ist einer der wertvollsten Lebensräume unserer heimischen Natur. In abgestorbenem Holz leben Käferlarven, Wildbienen, Pilze, Spinnen und zahlreiche Kleintiere, die auf diesen speziellen Lebensraum angewiesen sind.
Was für viele wie „Abfall“ aussieht, ist in Wahrheit ein hochkomplexes Ökosystem. Totholz bietet Nahrung, Brutplätze, Verstecke und trägt zur Bodenbildung bei. Es schafft ein stabiles Mikroklima und fördert die Artenvielfalt im unmittelbaren Umfeld.
Gerade im Siedlungsraum ist Totholz ein wichtiger Beitrag, um bedrohten Arten Rückzugsorte zu bieten.
Hinweis:
Gerade im Siedlungsraum ist Totholz ein wichtiger Beitrag, um bedrohten Arten Rückzugsorte zu bieten.
Bitte mitnehmen!
– Hundekot entsorgen

Diese Fläche soll sauber bleiben und für Menschen wie Tiere nutzbar sein. Hundekot belastet Boden, Pflanzen und andere Tiere und sollte daher ordnungsgemäß entsorgt werden.
Hinweis:
Bitte Hundekot aufnehmen und mitnehmen.

Naturverjüngung
– Natürliche Neubildung

Naturverjüngung bezeichnet die natürliche Neubildung von Bäumen und Sträuchern ohne menschliches Zutun. Samen fallen zu Boden, keimen und entwickeln sich zu jungen Pflanzen, die langfristig neue Lebensräume schaffen. Diese Form der Erneuerung ist besonders wertvoll, weil sie an den Standort angepasst ist und stabile, widerstandsfähige Strukturen hervorbringt.
Solche Flächen wirken oft unordentlich oder „wild“, doch genau diese Vielfalt an jungen Pflanzen, Bodenbewuchs und natürlichen Prozessen macht sie ökologisch bedeutsam. Naturverjüngung fördert die Artenvielfalt, verbessert das Mikroklima und sorgt dafür, dass sich Lebensräume langfristig selbst erhalten können.
Hinweis:
Durch eine schonende Pflege und das Zulassen natürlicher Entwicklung entsteht hier ein neuer, lebendiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Gemeinschaftsgarten
– Gemeinsam gepflegt und genutzt

Ein Gemeinschaftsgarten ist ein Ort, an dem mehrere Menschen gemeinsam pflanzen, pflegen und ernten. Hier entsteht nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern auch ein lebendiger sozialer Raum. Unterschiedliche Menschen bringen ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Ideen ein und gestalten die Fläche gemeinsam.
Durch die gemeinschaftliche Pflege entsteht ein vielfältiger, naturnaher Garten, der Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere bietet. Gleichzeitig fördert er den Austausch, stärkt das Miteinander und schafft Bewusstsein für nachhaltige Lebensmittelproduktion.
Hinweis:
Der Gemeinschaftsgarten zeigt, wie Natur, Engagement und Nachbarschaft zusammenwirken können – ein Ort, der sowohl ökologisch als auch sozial wertvoll ist.




















